Dez 09

Liebe Lieben

Wieder viel gesehen und erlebt. Mit dem Ziel New York City (unsere letzte Destination) fuhren wir an der wunderschoenen Ostkueste entlang…

NEW BERN
Oh ja, ihr lest richtig. Hier gibts auch ein Bern. Das neue Bern! Wobei wir sagen muessen, dass die Amis also schon noch paar mal aufs richtige Bern kommen muessen um sich die Dinge richtig abzuschauen. Beim Wappen nahmen sies aber dann schon sehr genau. Mann, das ist dieselbe wie unsre. Im 1700 Jahrhundert packte Christopher von Graffenried seine Koefferchen und eroeffnete das Staedtchen New Bern. Ein Schweizer-Gruemschi-Laedeli-Besitzer, welcher in der Schweiz geboren war, gab uns eine kleine Geschichtskunde… New Bern an fuer sich war sehr schnuckelig.

VIRGINIA BEACH
Der Strand war wie ausgestorben. Grund dafuer waren die eisigkalten gewordenen Temparaturen. Mammamia, Winterkleider daher! Aufgrund der Ausgestorbenheit fanden wir ein super gutes Hotel mit Balkon direkt vor dem Beach zu einem Schnaeppchenpreis. Am Strand entlang stand im Sand ein Leucht-Adventskalender. Wunderschoen!

RICHMOND
Spontan aenderten wir unsere Route. Ein Kollege aus Burgdorf von uns studiert hier Theologie. So verabredeten wir uns zum Nachtessen. Wau, tat das gut einfach wieder mau Baernduetsch z rede!

WASHINGTON
Leute, diese Stadt ist der Geheimtipp! Die Stadt ist eigen. Die Architektur der Gebaeude, das Weisse Haus, das Washington Monument beeindruckte uns. Es wehte ein sehr eisiger Wind. Also gingen wir ab ins National Museum of Americas History. Da gabs fuer die Firstladies gar eine eigene Ausstellung. Dby findet Michelle Obama eine sehr beeindruckende Frau. UND Liebe Ladies schaut doch mal was die gute Frau fuer Schuhe traegt: JIMMY CHOO!

NEW YORK CITY
Nun hiess es NO-ONE-MORE-STOP. Nach einer 4-stuendigen eher muehsamen Fahrt – Navi ist sich nicht an so hohe Haeuser gewohnt – kamen wir endlich in NEW YORK CITY an. Fuer die zwei Wochen, die wir hier verbringen werden, hatten wir ja ein bezauberndes Appartment im Harlem Gebiet gemietet. Die Vermieterin sandte uns ein ca. 10-seitiges Dokument mit allen Details, Codes, Eingaengen, etc. Wir grabten das Teil in unseren Unterlagen hervor und standen vor der ersten Tuer. Die Haupteingangstuer. Dort gabs ein Kaestschchen, wo man nen Code eingeben musste und sodann ein Schluessel rauspurzelte. Erste Tuere mit diesem Schluessel oeffen. Zweite Tuere auch. Dann Schluessel wieder zurueck ins Kaestschchen (sonst kommen die andern nicht mehr rein), Code nicht vergessen zu verstellen. Und dann gings ab in den dritten Stock. Wieder ein Kaestchschen. Anderer Code eingeben. Plump wieder purzelte ein Schluessel raus. Wir waren ja so aufgeregt und gespannt endlich nach 10 Wochen nie sich zu Hause fuehlen ein zu Hause zu haben. Wir machten die Tuer auf UND…

…es begegnete uns ein Ghetto, von ungewaschenem Geschirr, ueberstellten Moebeln, ueberall Kleider, Koffer, Saecke, Essen, einfach abartig! Sowas sahen wir selten. Wir konnten die Tuer nur 22.5 Grad oeffnen – mehr lag einfach nicht drin. Wir starrten hinein und waren sprachlos. Wir sahen uns an und waren immer noch sprachlos. Wir schlossen dann wieder die Tuer und waren immer noch sprachlos. Gingen zurueck zum Auto und sagten scheisse!

In den Unterlagen suchten wir nach der Nummer der Vermieterin. Endlich gefunden und gewaehlt. Nummer nicht gueltig. Doppelscheisse. Ja wurden wir denn jetzt tatsaechlich von irgend sonem Internet-Faelschungs-Abzocker-Guru gnadenlos abgezockt???!!! Wir grabten weiter in den Unterlagen. Ah, derjenige im 2. Stock kennt Eda unsere Vermieterin. Also raus aus dem Auto und nochmals das ganze Schluesselprozedere von vorne. KlingeldiKlingel. Es oeffnete uns ein Mann-der-wohl-24-mal-7-ein-Trainerhosentraeger-ist die Tuere. Ehm oh eh I don’t know… he he. Ja wir auch nicht!!!

Sein WG Kollege kam herbei – in Jeans – er waehlte Eda’s Nummer und SIE NAHM AB. Also es gibt sie!!! Phuuu. Ja da gabs wohl ein Missverstaendnis, denn die Tuere zu dem Appartment, die wir oeffneten, sollte nicht unsre sein, denn sie sandte uns durch einen bloeden COPY-PASTE-Fehler die falsche Nummer des Appartments, unsers lag gegenueber. Ja und dort war die Tuer sogar offen! Denn es gab keinen Schluessel im Kaestchschen (also dieses direkt vor der Appartment-Tuere: jetzt kein Genusch machen, gell), denn dieser Schluessel hat unser Vormieter ein Japaner verhuehnert. Ein wenig kompliziert… Auf jeden Fall das Appartment ist super! Es hat soviel Charme, sogar ein Cheminee haben wir. Einfach klein und fein.

Der Maeni konnte es einfach nicht sein lassen und sagte zu mir: „Komm lass uns ein paar Fotos schiessen von diesem abartigen gegenueberliegenden Appartment“. Und das von MAENI!!! Ich hab mir ja fast in die Struempfe gemacht… aber wir wagten es. Also die Fotos mit dem abartigen Ghetto ist NICHT unser Appartment!

Das Harlem Gebiet in dem wir wohnen, ist sagen wir gewoehnungbeduerftig. Wir sind vom Mexiko-Ueberfall schon noch gebrannt und es laufen viele merkwuerdige Menschen durch die Gegend (liegt auf dem Weg zur Bronx). War frueher auch sehr sehr ein gefaerliches Gebiet. Dann aber kam der Bill Clinton und eroeffnete sein Buero in der 125sten. Nun hat sich dieses Gebiet zu einem der Trendviertel gemausert.

Gleich nach der Ankunft und all dem Ausladen gings auf Nahrungssuche. Wir fuhren zum FAIRWAYS. Ein FRISCH-MARKT, der ALLES und von ALLEN Laendern der Welt hat. Ein Erlebnis! Und so frisch!!!

Am naechsten Tag mussten wir leider sehr sehr frueh aufstehen zu frueh. Um 6.00 Uhr! Die Parkierlage in New York City ist aeusserst muehsam. So musste unsere Karre ab 7.00 Uhr weg sein. Sonst kommen die Muellmaenner nicht durch. Ok, sagten wir uns, machen wir doch. Das Auto mussten wir an diesem Tag so oder so zurueck zur Rental-Station bringen. Aber zuerst gings wieder mal zum Kleider waschen in eine 24h laundry. Yeahh, gleich vor dem Gebauede ein freier Parkplatz. Wir parkten. Bis 8.00 Uhr seis gestattet. Wir gingen waschen. Um 7.55 Uhr ging Dby raus um das Auto umzuparkieren, sie las nochmals all die Schilder und achso, ja da kann man ja doch das Auto stehen lassen. Ging wieder rein. So und nun noch den Trocknungs-heiss-Tumbler-alles-Schrumpfmacher-Vorgang ueber die Kleider ergehen lassen und et voila fertig. Wir kamen raus und da klebte doch tatsaechlich ein grosser gelber Kleber am Autofenster. Dass wegen uns die Strasse nicht geputzt werden konnte – von 08.00 bis 09.00 uhr! zagg, ne saftige Busse von 115 Dollar. Und das wenige Stunden bevor wir nach 2.5 Monaten unsere Mietkarre zurueckbrachten und sonst NIE was hatten (gottlob auch) aber trotzdem. Ein schoenes feines leckeres Essen in einem der stylischen Restaurant New Yorks FUTSCH. Tja, unter sch* (ich sollte wohl das Wort nicht immer so oft benoetigen…) abbuchen und nach Hause mit der Waesche. Aber nur kurz, denn vor unserem Haus darf man ja nicht parkieren. Also gings weiter an den Flughafen das Auto retour bringen.

Nun war endlich alles erledigt. NEW YORK here we are! Aber sehr muede. Gingen dann nachmittags schon wieder nach Hause schlafen so muede waren wir. Somit haben wir noch nicht wirklich viel von NYC gesehen, aber das kommt ja dann alles noch und werden wir euch natuerlich wieder berichten.

Unsere Lieben wir wuenschen euch eine schoene und besinnliche Adventszeit.

…pics…pics…pics

Wir schreiben, hoeren, sehen uns 🙂
dby&maeni

published by lele


2 Comments to “The tenth week”

  1. 1. Rahi:

    juhuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu, hüt ire wuche siter wieder deheim!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    muahhhhhhhhhhhhhhh

  2. 2. lele:

    hep hep yeap und wir freuen uns wie kleine kinder 🙂

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