Okt 30

Hola amigos,

yeahh, wir sind gut in costa rica angekommen und endlich haben wir wieder mal genuegend gute Internetverbindung euch von der letzten mexico woche und den ersten costa rica tagen zu berichten.

MEXICO – SAN CRISTOBAL
Vom Schrecken vom Strand reisten wir wieder zurueck ins Landesinnere in die Stadt San Cristobal. Eine kleine uebersichtliche und sichere Stadt. Das hat gut getan. Die Fussgaengerflanierzone mit den vielen kleinen Cafes und Shops luden zum verweilen ein. Dby, erfuellte sich ein Shopping-Traeumchen: echte Cowboystiefeli made in mexico 🙂
Weiter gings am naechsten Tag mit einer Bootstour durch den groessten Canyon Suedamerikas den „Sumidero“. Dort sahen wir wilde Krokodile und viele Voegel, die wir bei uns in der Schweiz nicht haben (wir moegen uns beim besten Willen nicht mehr an die Namen erinnern, sorry).

MEXICO – PALENQUE
Es ging weiter mit dem Bus nach Palenque, eine Ortschaft welche fuer seine Maya-Staedte bekannt ist. Auf dem Weg dorthin, gabs mehrere Stops an schoenen Gewaessern, schoenen Staedtchen und Wasserfaellen bis hin zu den Mayas, wo wir dann wieder mal einen Guide mit waschechtem Spanglish hatten, der uns durch die Geschichte der Mayas fuehrte. Ehrlich gesagt die Maya-Tempel haengten uns langsam aus den Ohren raus. Anschliessend planten wir eigentlich die Nacht im Dschungel neben den Mayas zu verbringen. Och, du unsere Guete, das Zimmer glich eher einem Gefaengnis, so entschlossen wir uns kurzerhand weiter zureisen. Was bisschen muehsam war, da unser Bus schon weg war und wir dann mit einem sogenannten Collectivo-Bus, mit welchem die Einheimischen reisen, weiterreisen mussten. Ok, wir waren die einzigen Touris im Bus, aber wir wurden nicht ausgeraubt, zum Glueck. Zudem blieben wir in Palenque haengen, da wir keinen Nightbus buchen konnten und fanden daraufhin eine Absteige fuer 15CHF.

MEXICO – MERIDA
Weiter gings am naechsten Tag in aller frueh. So kamen wir erschoepft in unserer Unterkunft an. Ein kleines Hotel, welches von einem Belgier und seinem Hund Fidel gefuehrt wird. Dieser Mann war der Hammer. So eine Gastfreundschaft haben wir auf unserer Reise noch nie erlebt! Seine eigen zubereiteten Fruehstuecke waren ausgedachte Eigenkreationen (und es gab nie dasselbe!). Er gab uns viele hilfreiche Tipps, z.B. wo man lecker, guenstig und vor allem CLEAN essen konnte. Unsere Maegen schrien, wie ihr ja wisst, foermlich danach… Merida, die Stadt an fuer sich, empfanden wir als eine sehr haessliche. So verbrachten wir viel Zeit damit uns in den Hamacas (Haengematten) im Hotel zu erholen und zu faulenzen. Ein lustiges Erlebnis, das wir euch noch erzaehlen muessen: Am letzten Abend in Merida – Maeni war schon im Bett – sprang Dby mit einem Hopser auch ins Bett. PENG es krachte und das Bett flog auseinander. Der Maeni sah unters Bett und sagte, es sei alles voller Schoggi da unten. Dby sah nach und entdeckte, dass als Bettgestell vier volle Farbdosen (mit brauner Farbe) gedient hatten. Wir reparierten so gut es ging das Bett (unser lieber Belgier schlief bereits), damit wir schlafen konnten, aber es war eine mega Sauerei. Am naechsten Morgen beichteten wir dem Belgier Jan das Malheur. Er war sehr erstaunt darueber, denn er beauftragte ein paar Monate zuvor einen Mexikaner das Bett zu reparieren. Ja, das war wohl kein Schreiner und der liebe Jan vertraute blind. Ai ai ai, die Mexicaner sind einfach Schlitzohren… 🙂

MEXICO – PLAYA DEL CARMEN – TULUM
Auf Cancun verzichteten wir ganz und reisten direkt fuer eine Nacht nach Playa del Carmen an den Strand. Schoen, aber touristisch. Zudem frassen uns die Mosquitos beinahe auf. Deshalb gings zeitig am naechsten Tag nach Tulum. Wir verbrachten dort die letzten zwei Tage in Mexico. Wir buchten ein Bungalow direkt am Strand, der ab vom Tourismus lag. War schoen und gemuetlich. Das Bungalow hatte keinen Strom (voll das Oeko-Ding) und abends erfuellte Kerzenschein das nette Bungalowlein :).

MEXICO an fuer sich…
…erlebten wir als schoenes, aber armes Land. Die Mexicaner sind halt keine Asiaten und oft fehlte uns ein wenig das liebevolle und der Charme. Ein Sprichwort in Mexico sagt: Gibst du dem Hund genuegend Geld, so tanzt er fuer dich (so in etwa). Was halt leider oft stimmte.

COSTA RICA – SAN JOSE – MONTEVERDE
Spaet am Abend landeten wir von Cancun aus via Mexico City mit dem Flieger in San Jose, Costa Rica. Frueh am naechsten Morgen gings sogleich weiter nach Monteverde. Wir wurden mit einem Mini-Van abgeholt. Wir lasen im Reisefuehrer, dass die Reise nach Monteverde sehr muehsam sei. Die erste Halbzeit merkten wir nichts davon und wir fragten uns was die wohl meinten. Oha, dann kam 2 Stunden lang ungeteerter Weg, der mehr aus Schlagloechern als Weg bestand. Wir hielten uns mit Haenden und Fuessen fest (haben ein Filmli gemacht 🙂 endlich dann Monteverde. Ein kleines Staedtchen, welches der Ausgangspunkt zu zahlreichen Touri-Angeboten ist. So besuchten wir am Nachmittag die Kaffeeplantage von Don Juan mit Fuehrung und Degustation. Habt ihr gewusst, dass eine ungeroestete Kaffeebohne direkt vom Baum etwa 4-6 Kaffees enthaelt? Ja, ja und Dby ass natuerlich so eine Bohne und siehe da es gab eine ziemlich schlaflose Nacht. Wir lernten bei der Fuehrung ein nettes Bosler-Ehepaaerchen im Alter von ca. 60 Jahren kennen. Tat gut wieder mal schizerduetsch z rede. Das Hostel war der absolute Horror. In der Nacht erwachte Dby (als sie dann mal Schlaf fand) und eine schwarze Spinne krabbelte an der Wand nahe neben ihrem Kopf, welches in den Ecken an den Rand gestellt war, entlang. Zudem hatte es ueberall einfach so saugrausiges Zeug. Dby beisste es ueberall und die zwei Naechte, die wir dort hausten, waren mehr oder weniger schlaflos.

Zudem standen wir am zweiten Tag sehr frueh auf um den Cloud Forest, einen riesen Nationalpark im Dschungel zu besuchen. Um sechs Uhr gings los. Ein Fuehrer zeigte uns dann die wildesten Voegel und Pflanzen. Und natuerlich den QUETZAL. Das ist ein ganz seltener Vogel. Seine Schwanzfedern sind bis 50-60cm lang und in den schoensten Farben. Leider wurde er frueher wegen seiner Federn von den Menschen (Mayas) gejagt, damit sie die Schwanzfedern als Kopfschmuck verwenden konnten. Wir suchten lange und es war schwer in dem Gruen ueberhaupt ein Tier zu sehen. In unserer Gruppe waren unter anderem vier Amis und die eine regte uns besonders auf. Bei jedem Wurm oder sonst was flippte sie beinahe aus und sagte ueberlaut: „oh my god, oh my goodness, oh honey have you seen this, oh my gosh….“. Wir mussten sie zum Glueck nur 3h ertragen, danach konnten wir auf eigene Faust durch das Reservat wandern. Was wir dann auch taten. Wir waren aber total froh einen Fuehrer gehabt zu haben, denn ohne ihn haetten wir kein Tier gesehen, AUSSER: wir liefen gemuetlich den Weg entlang und ploetzlich bremste Maeni so abrupt ab, so dass wir beide beinahe hinfielen. Vor uns eine riesige schwarz-orange Vogelspinne!!! Mann, wie im Film. Die war 20cm gross. Waeeee. Wir hatten richtig den Zitteri. Die Spinne aber auch und sie fluechtete unter ein Blatt. Wir wollten sie natuerlichen fotografieren (sind ja Touris) und als Dby das Blatt mit einem Zweig anhob, begab sie sich in Kampfstellung. Sie stellte all ihre Haare auf. So fluechteten wir dann. Sie waere aber nicht so giftig gewesen, sagte uns einer der Fuehrer am Ausgang. Sie haette all ihre Haare mit dem Gifft in die Haut gestochen, was dann ein bisschen Ekzeme hervorgerufen haette…

Den zweiten Abend gingen wir dann ins Staedtchen auswaerts essen (wir haben begonnen in den teils saugrausigen Hostel-Kuechen selber zu kochen, etwas das uns mega mega fehlt – also das kochen, nicht die saugrausige Kueche). Und siehe da wer trat ins Restaurant; die Bosler. Wir setzten uns dann zusammen und verbrachten einen uh schoenen und gemuetlichen Abend (sie leben in Italien und fuehren dort ein Haus mit Ferienwohnungen 🙂 wir werden sie bestimmt mal besuchen gehen – viva italia!).

COSTA RICA – LA FORTUNA
Ja, und weiter ists heute nach La Fortuna gegangen, wo einer der aktiven Vulkane der Welt sprudelt. Wir haben soeben lecker gekocht und ein feines Weinli getrunken und das Hostel hier ist endlich wieder mal super. Die Leute hier sind auch toll. Teilten die Kueche mit Salzburgern :).

Jetzt sind wir aber hundehundemuede und gehen bald ins Bettli, denn Morgen gehts ja auf den Vulkan.

pics…

Also wir sagen dann wie man das hier so sagt PURA VIDA!
dby y maeni

ps: bezueglich sch…. erlebt dby leider immer noch hochs und tiefs. wir hoffen das sie sich nichts geholt hat.

published by lele


One Comment to “The fifth week”

  1. 1. Rahi:

    Hola Zäme!

    ja dir heit ja wieder mau viu schöns u spannends erläbt! so cool!
    eifach d spinnele…wääää 🙂
    hie gits eigentlech nüt nöis…usserd geschter simer ga dr blackout haub läär choufe 🙂
    ud chiara isch di ganz zyt am plappere u cha itz o muuuuuuuuuuuuhh mache we mer si fragt, wie de d chueli mache. so härzig.oder äbe: he??? he???
    ja, ja, das het si würklech vo mir 🙂
    gniessets u heits no guet! u wie immer : heit sorg 🙂

    liebi Lehmä grüesslii

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